Bauherrenversicherung

Die Bauherrenversicherung im Überblick

Wer sich mit dem Plan trägt, ein neues Haus zu bauen, ein Gebäude zu sanieren, zu renovieren oder auch umzubauen, der sollte als Bauherr vor allen Dingen zwei wichtige Versicherungen abschließen. Da ist einmal die Bauherrenhaftpflichtversicherung und zum zweiten die Bauleistungsversicherung. Beide Versicherungen sind die Grundlage für eine solide, finanziell im Wesentlichen unbelastete Abwicklung einer Baumaßnahme. Sie sind von eminenter Bedeutung sowohl für den Bauherren als auch für den Bauunternehmer.

Die Bauherrenhaftpflichtversicherung

Die Haftpflichtversicherung für Bauherren deckt die Risiken ab, die beispielsweise durch schlechte Beleuchtung oder Beschilderung entstehen. Im Allgemeinen definiert sich die Bauherrenhaftpflichtversicherung als ein Schutz gegen Gefahren, die durch eine Verletzung von Verkehrssicherungspflichten bei der Ausführung von Bauvorhaben auftreten können. Verkehrssicherungspflichten verstehen sich als deliktsrechtliche Verhaltenspflichten zur Abwehr von Gefahren und deren Quellen. Werden sie unterlassen, kann dies zu Schadensersatzansprüchen nach dem Paragrafen 823 ff BGB führen. Das heißt also, der, welcher eine Gefahrenquelle generiert oder betreibt, hat dafür zu sorgen, die zumutbaren und notwendigen Dinge zu tun, Schäden an anderen zu vermeiden. Diese Verkehrssicherungspflichten werden in aller Regel nach der Baustellenverordnung dann, wenn mehrere Unternehmer am Bauvorhaben beteiligt sind, einem Koordinator delegiert. In herkömmlichen Haftpflichtversicherungen ist die Durchführung eines Bauvorhabens bis zu einer gewissen Grenze, abhängig von der Versicherungsgesellschaft, inbegriffen. Wird die Summe überschritten, ist eine eigene Bauherrenhaftpflichtversicherung notwendig.

Die Bauleistungsversicherung

Die Bauleistungsversicherung ist ohne Zweifel ein zweiter Standfuß zur Sicherheit des Bauherren und  auch des Bauunternehmers. Früher nannte man sie auch einfach Bauversicherung. Sie deckt Schäden am Bau ab, die durch höhere Gewalt entstehen. Hier sind jedoch nicht nur Naturereignisse wie Hagel und Sturm oder auch Hochwasser versichert, sondern vielmehr auch Schäden, die durch Vandalismus entstehen. Genauso versichert sind Kosten, die durch unbekannte Eigenschaften des Baugrundes, aber ebenso durch Konstruktionsfehler, Materialfehler sowie durch Fahrlässigkeit einer oder mehrerer der Mitarbeiter entstehen. Eine solche Versicherung schützt den Bauherren auch vor Ansprüchen des Unternehmers, wenn der Maßnahmen aufgrund besonderer Umstände eingeleitet hat, beispielsweise bei starken Niederschlägen im Sommer. Die Kosten müsste ohne Versicherung der Bauherr übernehmen. Selbstverständlich definiert die Versicherungswelt etliches an Ausnahmen. So schließt die Bauleistungsversicherung beispielsweise den Ab- oder Anprall unbemannter Flugkörper, Explosionen und Feuer aus. Dies ist in der Feuerrohbauversicherung enthalten. Diese wird in aller Regel vom Versicherer kostenfrei angeboten und wandelt sich mit Fertigstellung des Rohbaues und Einzug in eine Wohngebäudeversicherung um.

Wie Sie eine günstige Bauherrenversicherung finden

Es besteht kein Zweifel, dass man als Bauherr natürlich optimal abgesichert sein möchte. Auf der anderen Seite möchte man natürlich auch so viel einsparen wie möglich. In diesem Fall ist ein Bauherrenversicherung Vergleich eine sinnvolle Lösung. Mit dem Bauherrenversicherung Vergleich, der einfach online durchgeführt werden kann, erhält man einen Überblick über die einzelnen Bauherrenversicherungen. Man kann sich schnell einen Überblick verschaffen und die Bauherrenversicherung auswählen, die sowohl in Bezug auf Leistung als auch auf die Kosten, die persönlichen Erfordernisse optimal erfüllt.